Späteinsteiger

11.02.2013 09:00

Sind zwei oder mehr Spieler im Giftzwergenspiel schon längere Zeit vertieft, haben also schon einige Runden den Rasenmäher herumgeschoben, ordentlich Rasen abgemäht, & ist überdies die Lage so, dass das Spiel ausgeglichen ist, also kein Nachbar das Spiel dominiert - so sind weitere Spieler herzlich willkommen, in das Spiel, wenn auch verspätet, einzusteigen.

Nun scheint es auf den ersten Blick für diese Neulinge aussichtslos zu sein, den Rückstand je aufholen, geschweige denn das Spiel jemals gewinnen zu können.

 

Doch weit gefehlt!
 

Gerade weil der Neuling so weit zurückliegt, werden die anderen sich nicht um ihn kümmern, das heißt, ihm keine Maulwurfshügel in den Weg setzen, Sackgassen schaffen, gute Symbole ausgraben, austauschen oder vergiften...

Dadurch kann er rascher Anschluss an die anderen erlangen, als diesen es recht wäre.

Außerdem kann der Späteinsteiger selbst das Spiel kontrollieren: er gleicht aus, wo andere zu stark führen.

In der Praxis zeigt es sich, dass der Späteinsteiger überdurschnittlich oft gewinnt.
Aber das ist nur dem Mangel an Aufmerksamkeit der anderen Spieler geschuldet: wer einmal für längere Zeit zurücklag, wird nicht weiter beachtet.

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